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Status Quo im Training und aktuelle Herausforderungen

Ich habe auf Deutsch lediglich zwei Poledance-Blogs von Nicht-Profis gefunden. Dabei ist es doch gerade auch spannend, die Fortschritte einer Anfängerin zu verfolgen. Wenn eine Tänzerin bereits Spagat und schwierigste Figuren beherrscht, bewundere ich diejenige, kann mich aber nicht hineinversetzen.

Also: Ich kann kein Spagat. Im Gegenteil, ich bin davon weit entfernt! 😉

Allerdings trainiere ich gerade sehr intensiv und bemerke dadurch schon deutliche Fortschritte an meinem Körper, meiner Kraft und meinen Figuren. Wobei das natürlich noch auf sehr kleiner Flamme läuft – ich würde mich maximal als fortgeschrittene Anfängerin bezeichnen. Einige fortgeschrittene Figuren kann ich bereits halten, dafür wollen einige Anfängerposen einfach nicht klappen.

Der Basic Grip mit umgedrehter unterer Hand beispielsweise ruft nach wie vor ein starkes Stechen im Handgelenk hervor, so dass ich nicht mal die einfachsten Spin-Figuren mit Basic Grip ausführen kann. Aber ganz langsam bemerke ich selbst hier eine Besserung.

Nur um euch ein Gefühl für meinen aktuellen Stand zu geben… Ich bin langsam dabei, meine Kraft für andere Griffe als den Baseball-Grip aufzubauen. Seit ungefähr einem Monat schaffe ich es, mich nach dem Invert weiter hochzuziehen und wieder aufzurichten. Ich arbeite daran, mein Handgelenk für den Basic Grip zu stärken – aktuell sticht es sofort und funktioniert noch nicht. Mit einem Arm kann ich mich absolut noch gar nicht halten.

Es gibt also noch viel, sehr viel, zu lernen!

Das hier sind meine aktuellen Herausforderungen, die mit viel Training im Bereich des Möglichen liegen sollten:

  • Superman! Vom Boden aus, also die Vorübung, ist er kein Problem, abgesehen von der schmerzhaften Haltung. Aus dem Babyspin müsste ich mich weiter zurücklehnen können, um mein Knie zwischen Arm und Stange hindurchzubekommen. Aus dem Invert habe ich noch zu viel Angst, weil mein linker Arm noch nicht stark genug ist, dass ich mich da lange einhändig halten kann.
  • Sparrowhawk: Ich habe bei Pinterest ein Youtube-Tutorial gesehen, das wunderschön und auch noch machbar aussah. Leider musste ich feststellen, dass es etwas ganz anderes ist, sich rückwärts in den Kneehold fallen zu lassen als vorwärts. Vorwärts ist kein Problem, das klappt ab und an sogar schon ganz ohne Hände (mit Händen müsste das die Figur „Angel“ sein). Aber rückwärts hält einfach noch nicht, da rutscht mein Knie sofort ab.
  • knee_releaseOne Armed Spin: Diese Figur ist in der offiziellen Liste unseres Trainingsstudios für die 2. Stufe (von 5) enthalten. Ich finde das sehr ambitioniert, mir fehlt komplett die Kraft im Arm. Aber ich arbeite dran.
  • Knee release/Waterfall: Der klappt theoretisch. Allerdings habe ich mein Bein dabei oft in einer Position, dass mein volles Körpergewicht extrem auf den Wadenmuskel drückt, was unglaublich wehtut. Deswegen kann ich die Figur meistens nicht lang halten. Und ich habe noch nie hinbekommen, mit den Händen unterhalb vom Kopf die Stange zu greifen, dazu ist meine Wirbelsäule noch zu unbeweglich. Das Ding ist meine Nemesis…

Ein paar Erfolge der letzten Tage möchte ich auch mit euch teilen – auf die bin ich echt stolz:

  • Houdini: klappt seit 4 Tagen! Eine Art halber Yogini, ein Bein ist dabei noch an der Stange.
  • Cupid: ebenfalls seit 4 Tagen, das war ein tolles Training. 😉 Eigentlich ist es erst ein halber Cupid, d.h. ich hänge mich mit dem Knie ein, stelle den unteren Fuß auf die Stange und halte mich aber mit der oberen Hand noch fest.
  • Flag Hold: seit kurzem kann ich hier zumindest mein Gewicht halten. Bis es eine echte „Half Flag“ wird, muss ich aber noch viel üben.
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