Archiv der Kategorie: Training

Workshop bei der Pole Dance Academy Nürnberg

Am vergangenen Wochenende war ich mit zwei Freundinnen beim letzten Teil unseres „2 Star Workshops“ bei der Pole Dance Academy in Nürnberg. Das hier stand auf dem Programm:

  • Vorübung zum Shouldermount
Naja. Ich bekam immerhin die Beine kurz vom Boden hoch. Spüre ich heute noch in den Bauchmuskeln.
  • Vertical Invert Titanic
    (Inverted Crucifix)
Klappte auf Anhieb! Extrem schmerzhaft, aber toll.
  • Vertical Invert Titanic Dip
    (elegant runterrutschen)
Klappte und sah glaube ich auch relativ elegant aus.
  • Baseball Grip Chair, Basic Grip Chair, Baseball Grip Chair Pike
Mit dem Baseball Grip klappte es, Basic brauche ich nach wie vor gar nicht probieren, da sticht sofort das Handgelenk.
  • Vertical Pole Stand Starter
Klappte ganz kurz. Noch sehr ausbaufähig.
  • Climb Hold Ballerina mit normalem Griff und mit Elbow Hold
Klappte und fühlte sich gut an. Damit es noch besser aussieht, will ich hier an meiner Rückenflexibilität arbeiten.
  • Pole Seat Passé, Flower Titanic Armpit Hold Back
Klappte. Es schmerzte stärker als der normale Pole Seat mit überschlagenen Beinen, aber sah gut aus.
  • Kneeturn Ballerina
Klappte. Hätte ich nicht gedacht, dass ich hier mit dem Knie genug Halt bekomme. Auch hier nächster Schritt: mehr Rückenflexibilität!
  • Baseball Kneeturn J-Spin
Sieht noch furchtbar wackelig aus und das obere Bein war überhaupt gar nicht gestreckt. Sehr ausbaufähig.

 

Fazit: Ein richtig gutes Training. Die Figuren waren ziemlich fordernd aber machbar, genau das richtige Maß an Herausforderung und Erfolgserlebnis.

Vor allem vor dem Vertical Invert Titanic (Inverted Crucifix) hatte ich wirklich Angst. Noch letzte Woche dachte ich, wie soll ich das jemals schaffen, ich bekomme da oben mit den Beinen nie genug Halt. Aber mit ein bisschen gut zureden und dem Wissen, dass der Trainer mich notfalls auffangen kann, klappte es auf Anhieb. Vor allem mein Fuß-Spann des haltenden Fußes beschwerte sich sofort und trägt jetzt auch blaue Flecken – aber was für ein geniales Gefühl, kopfüber an der Stange zu hängen.

Status Quo im Training und aktuelle Herausforderungen

Ich habe auf Deutsch lediglich zwei Poledance-Blogs von Nicht-Profis gefunden. Dabei ist es doch gerade auch spannend, die Fortschritte einer Anfängerin zu verfolgen. Wenn eine Tänzerin bereits Spagat und schwierigste Figuren beherrscht, bewundere ich diejenige, kann mich aber nicht hineinversetzen.

Also: Ich kann kein Spagat. Im Gegenteil, ich bin davon weit entfernt! 😉

Allerdings trainiere ich gerade sehr intensiv und bemerke dadurch schon deutliche Fortschritte an meinem Körper, meiner Kraft und meinen Figuren. Wobei das natürlich noch auf sehr kleiner Flamme läuft – ich würde mich maximal als fortgeschrittene Anfängerin bezeichnen. Einige fortgeschrittene Figuren kann ich bereits halten, dafür wollen einige Anfängerposen einfach nicht klappen.

Der Basic Grip mit umgedrehter unterer Hand beispielsweise ruft nach wie vor ein starkes Stechen im Handgelenk hervor, so dass ich nicht mal die einfachsten Spin-Figuren mit Basic Grip ausführen kann. Aber ganz langsam bemerke ich selbst hier eine Besserung.

Nur um euch ein Gefühl für meinen aktuellen Stand zu geben… Ich bin langsam dabei, meine Kraft für andere Griffe als den Baseball-Grip aufzubauen. Seit ungefähr einem Monat schaffe ich es, mich nach dem Invert weiter hochzuziehen und wieder aufzurichten. Ich arbeite daran, mein Handgelenk für den Basic Grip zu stärken – aktuell sticht es sofort und funktioniert noch nicht. Mit einem Arm kann ich mich absolut noch gar nicht halten.

Es gibt also noch viel, sehr viel, zu lernen!

Das hier sind meine aktuellen Herausforderungen, die mit viel Training im Bereich des Möglichen liegen sollten:

  • Superman! Vom Boden aus, also die Vorübung, ist er kein Problem, abgesehen von der schmerzhaften Haltung. Aus dem Babyspin müsste ich mich weiter zurücklehnen können, um mein Knie zwischen Arm und Stange hindurchzubekommen. Aus dem Invert habe ich noch zu viel Angst, weil mein linker Arm noch nicht stark genug ist, dass ich mich da lange einhändig halten kann.
  • Sparrowhawk: Ich habe bei Pinterest ein Youtube-Tutorial gesehen, das wunderschön und auch noch machbar aussah. Leider musste ich feststellen, dass es etwas ganz anderes ist, sich rückwärts in den Kneehold fallen zu lassen als vorwärts. Vorwärts ist kein Problem, das klappt ab und an sogar schon ganz ohne Hände (mit Händen müsste das die Figur „Angel“ sein). Aber rückwärts hält einfach noch nicht, da rutscht mein Knie sofort ab.
  • knee_releaseOne Armed Spin: Diese Figur ist in der offiziellen Liste unseres Trainingsstudios für die 2. Stufe (von 5) enthalten. Ich finde das sehr ambitioniert, mir fehlt komplett die Kraft im Arm. Aber ich arbeite dran.
  • Knee release/Waterfall: Der klappt theoretisch. Allerdings habe ich mein Bein dabei oft in einer Position, dass mein volles Körpergewicht extrem auf den Wadenmuskel drückt, was unglaublich wehtut. Deswegen kann ich die Figur meistens nicht lang halten. Und ich habe noch nie hinbekommen, mit den Händen unterhalb vom Kopf die Stange zu greifen, dazu ist meine Wirbelsäule noch zu unbeweglich. Das Ding ist meine Nemesis…

Ein paar Erfolge der letzten Tage möchte ich auch mit euch teilen – auf die bin ich echt stolz:

  • Houdini: klappt seit 4 Tagen! Eine Art halber Yogini, ein Bein ist dabei noch an der Stange.
  • Cupid: ebenfalls seit 4 Tagen, das war ein tolles Training. 😉 Eigentlich ist es erst ein halber Cupid, d.h. ich hänge mich mit dem Knie ein, stelle den unteren Fuß auf die Stange und halte mich aber mit der oberen Hand noch fest.
  • Flag Hold: seit kurzem kann ich hier zumindest mein Gewicht halten. Bis es eine echte „Half Flag“ wird, muss ich aber noch viel üben.
%d Bloggern gefällt das: